Über Gl. Ålbo

Die Geschichte von Gl. Ålbo

Schon in der Steinzeit suchten die Menschen die besten Siedlungsplätze aus, und das Gebiet um Gl. Ålbo zieht seit Jahrtausenden Leben an. Am Strand von Stenderup Hage, direkt neben dem Campingplatz, findet man noch heute Spuren aus der Vergangenheit, wie Steinwerkzeuge und Überreste von Feuersteinbearbeitung. Dies zeigt, dass die Menschen von der frühen Steinzeit bis heute von der besonderen Lage am Kleinen Belt profitiert haben. In den Wäldern rund um Gl. Ålbo finden sich weitere Kulturspuren – Hügelgräber, Wallanlagen und Steingräber, die eine kontinuierliche menschliche Präsenz über Jahrtausende belegen.

Das Gebiet lädt heute zu Wander- und Radtouren durch die Staatswälder ein, wo Natur und Geschichte Hand in Hand gehen. In einer Epoche ließ das dänische Königshaus große Eichenwälder pflanzen, die als Rohstoff für den Bau einer mächtigen Kriegsflotte gedacht waren. Mit der Zeit verloren die Wälder an strategischer Bedeutung, als der Schiffsbau auf Stahl umgestellt wurde, doch die Spuren sind noch sichtbar. Einige der Eichen in der Umgebung sind über 500 Jahre alt und zeugen von der langen Geschichte des Waldes.

Die schöne und dramatische Küstenlandschaft macht Gl. Ålbo zu einem ganz besonderen Ort. Hier, wo sich der Kleine Belt verengt, erheben sich hohe Klippen über dem Wasser und bieten eine weite Sicht auf Fænø, Fænø Kalv und den Eingang zum Kolding Fjord. Nirgendwo sonst in Dänemark ist das Wasser so tief so nah an der Küste wie hier. Der tiefste Punkt heißt Marens Hul und erreicht 86 Meter. Dazu gehört die Geschichte der Fährfrau Maren – stark wie ein Bär –, die mit ihrem Ruderboot Menschen und Waren nach Fænø transportierte. Es heißt, nicht alle Passagiere kamen würdevoll an Land, wenn sie zu viel getrunken oder sich daneben benommen hatten.

Seit Anfang der 1950er Jahre wird auf Gl. Ålbo Campingplatz betrieben. Schon vorher hatte Ellen Beck, alleinerziehende Mutter von 11 Kindern, ihr Zuhause für die vielen Fischer geöffnet, die hierher kamen. Es gab immer Kaffee und Gastfreundschaft, was die Grundlage für das wurde, was später entstand. Zuerst ein kleines Eisstandhaus, dann Bootsvermietung – und schließlich der Campingplatz. Die ersten Gäste schlugen ihre Zelte auf der Wiese auf, viele von ihnen aus dem Raum Hamburg. 1970 wurde die gesamte Stenderup-Halbinsel unter Naturschutz gestellt, und gleichzeitig erhielt Gl. Ålbo die offizielle Genehmigung, den Campingplatz zu betreiben.

Heute wird Gl. Ålbo Camping von Christina und Martin Pedersen geführt, der vierten Generation von Eigentümern. Mit großem Respekt vor der Geschichte und Natur des Ortes setzen sie die Erzählung von Gl. Ålbo fort – ein Ort, an dem Küste, Kultur und Menschen seit Generationen eng verbunden sind. Im Jahr 2027 feiert der Campingplatz sein 75-jähriges Jubiläum – ein schönes Zeugnis für einen Ort, der weiterhin lebt, sich entwickelt und den Rahmen für Erlebnisse am Kleinen Belt bietet.

Sind Sie bereit für Ruhe und Natur am Kleinen Belt?

Auf dem Gl. Ålbo Camping erwarten Sie das Wasser, der Wald und die Ruhe direkt vor der Haustür. Ganz gleich, ob Sie vom Tauchen, Angeln oder der Beobachtung von Schweinswalen träumen oder einfach nur die Ruhe mit Ihrer Familie genießen möchten – wir heißen Sie herzlich willkommen, mitten im Herzen dieses Naturparadieses.